Die richtige Antwort: Spelle nach dem 4:1 gegen den Lüneburger SK im Halbfinale

03.10.2026 | Fussball Allgemein
Die richtige Antwort: Spelle nach dem 4:1 gegen den Lüneburger SK im Halbfinale

Fans und die Spieler feierten begeistert: Mit einem 4:1 (2:1) gegen den Titelverteidiger Lüneburger SK Hansa erreichte der SC Spelle-Venhaus am Kirmessamstag vor 546 Zuschauern im Getränke Hoffmann Stadion das Halbfinale des Niedersachsenpokals.

Das war genau die erhoffte Reaktion und richtige Antwort auf die 0:4-Derby-Niederlage am vergangenen Wochenende bei der U23 des SV Meppen. Die Speller waren von Beginn an entschlossener. Sie versuchten, das Spiel zu kontrollieren. Doch die erste Möglichkeit hatte der Gast aus Lüneburg, dessen Fans mit einem Bus ins Emsland gereist waren. Nevio Scheuer setzte den Ball per Freistoß knapp neben das Gehäuse von SCSV-Torwart Mattis Niemann (5.).

Führung durch Winnemöller

Gerade 60 Sekunden später tauchten die Speller, die nicht immer präzise genug spielten, gefährlich vor dem LSK-Tor auf. Die SCSV-Anhänger feierten die Aktion von Benjamin Evers, aber auf einen Treffer mussten sie noch warten. Für gute Stimmung auf den Rängen sorgten auch die Aktiven der Frauenfußballerinnen, der drei Herrenmannschaften und der U19, die das Leitungsteam zur wichtigen Partie eingeladen hatte. Sie durften nach gut 25 Minuten die Führung der Mannschaft von Trainer Henry Hupe bejubeln. Mittelstürmer Tom Winnemöller, der von Tjark Höpfner angespielt wurde, ließ dem Gäste-Keeper Arne Exner keine Chance. Wie im Punktspiel vor vier Wochen lag der SCSV 1:0 vorn.

Eigentor zum 1:1

Doch die Lüneburger zeigten sich wenig geschockt vom Rückstand. Sie hatten beim Punktspiel immerhin ein 0:2 im Schlussspurt noch egalisiert. In der Pokalpartie brauchten sie sieben Minuten zum Ausgleich. Als sich ein Gästespieler auf der linken Seite durchsetzte und den Ball nach innen schoss, fälschte SCSV-Kapitän Janik Jesgarzewski die Kugel unglücklich ins eigene Tor ab. Ein bitterer Moment für die Schwarz-Weißen.

Starkes Freistoßtor

Doch Moritz Pauli, der für den verletzten Abwehrchef Joe Klöpper von Beginn an auflief, bewies seine Qualität bei Standards. Mit einem Traumtor sorgte er für die erneute Speller Führung. 2:1 hieß es auch beim Seitenwechsel.

Speller Chancen-Plus

Nach der Pause ging es auf dem Rasen munter und intensiv weiter. Tjark Höpfner und Moritz Pauli schlossen aus der Distanz ab. Dann versuchte es Evers aus 14 Metern, Exner parierte. Genau wie später gegen den eingewechselten Jan Popov. Spelle verfügte über mehr Möglichkeiten, aber auch der LSK tauchte vor dem Speller Tor auf. Trainer Tarek Gibbah brachte auch Malte Meyer, der in den vergangenen drei Partien jeweils gegen Spelle getroffen hatte.

Doppelschlag durch Ahillen und Lenz

Knapp zehn Minuten vor dem Abpfiff gelang dem eingewechselten Jan-Luca Ahillen das 3:1. Die Schwarz-Weißen spielten den Treffer stark heraus. Die Fans feierten ausgelassen auf der Tribüne. Nicht minder klasse das 4:1 durch Adrian Lenz gegen weit aufgerückte Gäste.

Jetzt zwei Auswärtsspiele in der Liga

In der Oberliga folgen zwei Auswärtsaufgaben für den SCSV: am 11. Oktober beim Vizemeister 1. FC Germania Egestorf-Langreder und genau eine Woche später beim Aufsteiger SC Hemmingen-Westerfeld. Danach stehen zwei Heimspiele auf dem Programm: gegen Aufsteiger Vorwärts Nordhorn (23.10., 19.30 Uhr) und gegen den TuS Bersenbrück mit dem ehemaligen Speller Coach Hanjo Vocks (28.10., 19.30 Uhr).

 SC Spelle-Venhaus - Lüneburger SK Hansa 4:1 (2:1)

SC Spelle-Venhaus: Niemann - Höpfner, Pauli, Jesgarzewski, Meier - Golkowski (86. Krone), Anton Popov - Evers (68. Jan Popov) - Benke (62. Artem Popov), Winnemöller (73. Ahillen), Kehl (62. Lenz).-Trainer: Henry Hupe.

Auf der Bank: Lichtenstein - Wulkotte, Oswald.

Lüneburger SK Hansa: Exner, Thinius, Muhlack, Pinto Coelho, Hübner (72. Ratzeburg), Dahaba (82. Hartig), Gründker (66. Meyer), Tappe (61. Weishaupt), Scheuer, Kunze, Dörr.-Trainer: Tarek Gibbah.

Tore: 1:0 Tom Winnemöller (26.), 1:1 Janik Jesgarzewski (ET/33.), 2:1 Moritz Pauli (38.), 3:1 Jan-Luca Ahillen (81.), 5:1 Adrian Lenz (84.).

Schiedsrichter: Kilian Braun (ASC Cranz-Estebrügge/Landkreis Stade).

Zuschauer: 546 im Getränke Hoffmann Stadion in Spelle.

 

Das Foto zeigt den Speller Jubel nach dem 1:0 durch Tom Winnemöller.

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