Der Ping-Pong Parkinson Stützpunkt Spelle zeigt Teamgeist und Stärke
Bei der diesjährigen PingPongParkinson-Weltmeisterschaft in Hannover vertraten Anita Spahn, Maria Hammer, Gregor Lambers, Andreas Gude, Reinhard Robbert, Klaus Jürgens sowie der erfahrene WM-Teilnehmer Ingo Schnittker stolz die Farben des Stützpunkts Spelle.
- Premiere auf der Weltbühne
Für fast das gesamte Aufgebot – Anita Spahn, Maria Hammer, Gregor Lambers, Andreas Gude, Reinhard Robbert und Klaus Jürgens – war es das allererste Mal, dass sie an einer Weltmeisterschaft teilnahmen. Einzig Ingo Schnittker brachte bereits wertvolle WM-Erfahrung mit an die Tische. Das Lampenfieber und die Aufregung, sich auf einer so großen internationalen Bühne zu präsentieren (es traten 757 SpielerInnen aus 34 Ländern an!), waren dementsprechend spürbar, wurden aber von allen Beteiligten bravourös gemeistert.
Auch wenn die sportlichen Ergebnisse in den verschiedenen Leistungsklassen und Konkurrenzen (Einzel, Doppel, Mixed) letztlich nicht immer den erhofften Wunschplatzierungen oder großen Medaillenrängen entsprachen, so wurde in jedem Match leidenschaftlich um jeden Ball gekämpft:
Ingo Schnittker (MSC1 / MDC1 / XDC1):
Als erfahrener WM-Teilnehmer zeigte Ingo in diesem Jahr starke Leistungen. Sowohl im Einzel als auch im Mixed mit Elke Busch-De Groot zog er ins Hauptfeld (Main Draw) ein. Im Einzel erreichte er dabei eine 4:1 Bilanz und musste sich dann leider im ersten K.O.-Spiel dem deutlich stärker eingestuften niederländischen Gegner knapp mit 2:3 geschlagen geben. Nach dem vorzeitigen Ausscheiden bei der WM 2025 ein toller Erfolg. Auch im Doppel (mit Volker Rehse) gelang der Sprung ins Hauptfeld; auch hier war im ersten K.O.-Spiel Endstation.
Anita Spahn (WSC2 / WDC2 / XDC2):
Anita trat im Einzel zum ersten Mal in Klasse 2 (bei sonstigen Turnieren in Klasse 3), Damen-Doppel (mit Ulrike Bosse) und Mixed (mit Andreas Gude) an. Im Damen-Doppel erreichte das Duo das Hauptfeld (Main Draw) der Klasse WDC2. Im Einzel verpasste sie die Endrunde im entscheidenden Gruppenspiel nach einer knappen 2:3 Niederlage gegen Britta Müller.
Andreas Gude (MSC3 / MDC3 / XDC2):
Andreas qualifizierte sich unter anderem in der Gruppenphase des Einzels mit einem Matchgewinn für die Platzierungs-/Trostrunde und trat an der Seite von Anita Spahn im Mixed sowie mit Friedhelm Noll im Doppel an.
Gregor Lambers (MSC3 / MDC3 / XDC3):
Gregor sammelte in allen drei Disziplinen wertvolle internationale Spielerfahrung und feierte im Mixed an der Seite von Karin Sperber Erfolge in der Trostrunde (Sieg im 1/16-Finale).
Klaus Jürgens (MSC3 / MDC3 / XDC3):
Klaus bestritt ein straffes Programm. Im Mixed feierte er zusammen mit Maria Hammer einen 3:0-Erfolg in der Trostrunde. Auch im Herren-Doppel (mit Reinhard Robbert) und im Einzel kämpfte er tapfer.
Maria Hammer (WSC3 / WDC3 / XDC3):
Maria überzeugte mit Einsatzfreude in allen Bereichen. Im Einzel feierte sie Siege in der Gruppe und der Trostrunde, zudem trat sie im Damen-Doppel mit Elke Schmidt sowie im Mixed mit Klaus Jürgens an.
Reinhard Robbert (MSC3 / MDC3):
Reinhard vertrat den Stützpunkt im Einzel sowie im Doppel an der Seite von Klaus Jürgens und sicherte sich in der Trostrunde des Einzels einen klaren 3:0-Erfolg.
- Die wahre Bedeutung: Jeder am Tisch ist ein Gewinner!
Auch wenn der ganz große sportliche Erfolg in Form von Podestplätzen - die von Jahr zu Jahr schwerer zu erreichen sind, da das Niveau immer stärker wird - diesmal ausgeblieben ist, steht für den Stützpunkt Spelle fest: Das Ergebnis auf dem Papier ist Nebensache.
Im Mittelpunkt des Ping-Pong Parkinson Bewegungskonzepts stehen das Miteinander, der Zusammenhalt und die gemeinsame Freude an der Bewegung. Die Diagnose Parkinson stellt jeden Tag eine neue Herausforderung dar. Jeder einzelne Teilnehmer, der den Mut aufbringt, an der Tischtennisplatte zu stehen, die Schläger in die Hand zu nehmen und sich aktiv der Erkrankung entgegenzustemmen, hat bereits den größten Sieg errungen.
Der Stützpunkt Spelle gratuliert allen Sportlerinnen und Sportlern herzlich zu ihrem Mut, ihrem Einsatz und ihren großartigen sportlichen sowie menschlichen Leistungen bei dieser Weltmeisterschaft! Das Wichtigste: Alle haben die Strapazen gut überstanden und sind gesund in die Heimat zurückgekehrt. Die kommende WM 2027 in der Schweiz haben alle schon fest in den Blick genommen!
Ein großes DANKE darf an dieser Stelle nicht fehlen an die REKERS BETON und REKERS IMMOBILIEN GmbH für die großzügige Unterstützung!!! Ebenso seien an dieser Stelle Hans Spahn und Reiner Baltes erwähnt, die sowohl im Vorfeld als auch an den Tagen vor Ort mit Rat und Tat den Aktiven und Ihren Familien zur Seite gestanden haben. Vor allem Hans Spahn sei hier gedankt, galt es doch einige Meter mit dem SCSV-Bulli zwischen den einzelnen Wettkampfstätten an den Tagen zurücklegen zu müssen. Danke auch an den SCSV für die Bereitstellung des Bullis für diesen Zeitraum.