Moritz Pauli vor dem Speller Test gegen Nottuln: Die Trainer finden Kleinigkeiten
„Es macht mir sehr viel Spaß, auch mit der Mannschaft. Das Umfeld ist familiär. Ich habe mich sehr gut eingefügt und ich fühle mich sehr, sehr wohl“, zieht Moritz Pauli eine erste Bilanz nach seinem Wechsel von Borussia Münster zum SC Spelle-Venhaus. Mit dem SCSV bestreitet er am Mittwoch um 19.30 Uhr im Getränke Hoffmann Stadion den siebten Test der Vorbereitung gegen den Westfalenligisten GW Nottuln.
Geirrt hat sich Moritz Pauli nach der Zusage bei den Emsländern nur in einer Annahme: „Die Fahrt von Münster nach Spelle ist kürzer, als ich gedacht habe.“ Dafür sorgt die Unterhaltung mit seinen Mitspielern, wie etwa Marvin Kehl, Leon Dosquet, Felix Golkowski, Jan Wulkotte oder Benjamin Evers. „Die Zeit vergeht schnell.“ Dabei ist „Fußball ist auf jeden Fall ein großes Thema“. Für Ablenkung sorgt schnelle Techno-Musik im Radio.
Bei den Tests in der Innenverteidigung aufgelaufen
Ansonsten haben sich die Erwartungen von Pauli erfüllt. Für ihn passt es in Spelle. Trainingsinhalte und -gestaltung von Henry Hupe und Thomas Klimka, die er schon kannte, gefallen ihm. Mit dem aktuellen Leistungsstand in der Vorbereitung zeigt der vielseitige Defensivspieler, der in den Tests in der Innenverteidigung aufgelaufen ist, zufrieden. Das habe er in Ansätzen in allen Partien erkannt. „Das Spiel gegen Preußen war richtig geil, sowohl mit dem Ball als auch gegen den Ball.“
„Wirklich fußballverrückt“
„Wir sind noch nicht am Maximum, wir können noch ein bisschen besser spielen“, habe Hupe gesagt. Der Coach und Co-Trainer Klimka, so Pauli weiter, suchten stets nach Kleinigkeiten, „die man noch besser machen kann. Und die finden sie auch. Beide sind wirklich fußballverrückt. Das habe ich selten so erlebt.“
Suche nach der Startelf für den NFV-Pokal
Hupe und Klimka suchen die Startformation für die erste Pflichtaufgabe im Niedersachsenpokal am 2. August gegen den Heeslinger SC. Sie haben, das ist nach den bisherigen Tests klar, die Qual der Wahl. Gegen Nottuln werden die Spielzeiten noch einmal aufgeteilt. Alle haben weiter die Chance, sich zu empfehlen. Aber es könnten Konstellationen eher in Richtung Startelf gehen als in den vergangenen Wochen. „Die Jungs müssen sich auch aneinander gewöhnen“, stellt Hupe fest. Allerdings: Vor der ersten Pflichtaufgabe „ist nichts in Stein gemeißelt“.
Zuletzt zweimal aufgestiegen
„Wir haben viel probiert“, verweist Pauli auf die unterschiedlichen Konstellationen in den Testspielen. Der 25-Jährige war – wie bei seiner vorherigen Station bei Borussia Münster – auch für die Standards zuständig. Mit der Oberliga Niedersachsen hat sich der Westfale noch nicht so intensiv beschäftigt. „Das lasse ich auf mich zukommen. Wenn wir ansatzweise auf den Platz bringen, wie die Rahmenbedingungen in Spelle sind, wird es auf jeden Fall eine erfolgreiche Saison“, grinst Pauli und setzt noch einen drauf: „Ich bin positiv. Ich bin die vergangenen beiden Jahre aufgestiegen. Warum soll es nicht dreimal gelingen?“
„Richtig guter Gegner“
Erst einmal ist der Spieler gespannt auf den Test gegen Nottuln. Er kennt Darius Schwering, der die Grün-Weißen seit 2023 trainiert, und einige Spieler, die er als Athletik-Coach beim Nachwuchs von Preußen Münster selbst gecoacht hat. „Wir können uns auf einen richtig guten Gegner freuen“, sagt Hupe.
Das Foto zeigt eine Spielszene mit Moritz Pauli (l.).