Zusagen im Speller Trainerteam: Kattenbeck, Klimka und Moll bleiben

29.12.2025 | Fussball Allgemein
Zusagen im Speller Trainerteam: Kattenbeck, Klimka und Moll bleiben

Fußball-Oberligist SC Spelle-Venhaus komplettiert sein Trainerteam für die neue Saison: Jetzt haben auch die Co-Trainer Marius Kattenbeck und Thomas Klimka sowie Torwarttrainer Alex Moll für die Saison 2026/27 zugesagt.

Vorangegangen war Chefcoach Henry Hupe, der die Mannschaft in dieser Saison übernommen hat. Die weiteren Verantwortlichen im Trainerteam brauchten keine lange Bedenkzeit, die Entscheidung für eine weitere Saison bei den Schwarz-Weißen fiel ihnen leicht. „Die Arbeit im Trainerteam ist super. Es macht Spaß“, stellen Kattenbeck, Klimka und Moll übereinstimmend fest.

"Klarheit bei den Trainern"

Markus Schütte ist froh, „dass wir schon Klarheit bei den Trainern haben“. Spelles Sportlicher Leiter weiß den Einsatz und die Leistung des Trios zu schätzen. „Sie haben hier etwas bewegt.“ Kattenbeck gehöre fast schon zum Inventar. „Wir sind dankbar, dass er im Sommer die Übergangszeit von Tobias Harink zu Henry Hupe mitgemeistert hat. Er ist auch für die Jungs ein wichtiger Ansprechpartner.“ Der gebürtige Emdettener habe einen guten Namen in Nordrhein-Westfalen und bleibe trotz anderer Anfragen.

Akribische Arbeit und positiver Input

Der im Sommer gekommene Klimka arbeite akribisch und sehr gewissenhaft, stellt Schütte fest. „Das sieht man daran, wie er die Jungs vorbereitet, und auch an den Standardtoren. Thomas lässt sich immer etwas einfallen.“ Moll, der auch noch zum Torwartteam gehört, habe für viel positiven Input gesorgt. Das erkenne man auch an der Entwicklung von Keeper Mattis Niemann. Moll sei aber nicht nur für die Torwarte, sondern für die gesamte Mannschaft wichtig.

"Es bewegt sich gerade viel"

Kattenbeck, der im Sommer in sein viertes Jahr beim SCSV geht, schätzt nicht nur die auf vielen Gesprächen beruhende enge und kollegiale Zusammenarbeit im Trainerteam, sondern den familiären und vertrauensvollen Umgang im ambitionierten Verein. „Es bewegt sich gerade relativ viel. Das ist so alles zusammen einfach perfekt für mich“, erwähnt er auch den gerade begonnenen Bau des so wichtigen zweiten Kunstrasenplatzes für den SCSV. Die Spieler seien lernwillig, ehrgeizig, gleichzeitig aber auch super mannschaftsdienlich. „Sie entwickeln sich unübersehbar weiter“, sagt der 31-Jährige. Auch das Umfeld passe. „Der Verein ist einfach super. Deswegen bin ich weiterhin froh, dass ich meinen Weg als Co-Trainer mit unseren gemeinsamen Zielen weitergehen kann.“

Stärker bei den Standards

Nachdem geklärt war, dass er Referendariat und Co-Traineramt unter einen Hut bekommt, fiel Klimka die Entscheidung für den SCSV sehr leicht. „Rein vom Fußballerischen her war klar, dass ich zusage.“ Der 29-Jährige, der mit Hupe schon bei Borussia Münster zusammengearbeitet hat, kümmert sich auch um die Standards - und freut sich über die positive Quote von neun Treffern nach ruhenden Bällen bei nur zwei Gegentoren. Klimka überlegt sich Varianten, die im Training geübt werden. Aber der Fleiß und die Qualität der Spieler seien noch wichtiger. Der Co-Trainer hat natürlich auch das Abwehrverhalten bei Standards im Blick. Auch da sind Verbesserungen deutlich geworden.

Torwarttrainer mit Spielpraxis

Für Moll persönlich ist die Kombination von ambitioniertem Fußball „und toller Gemeinschaft“ wie in Spelle sehr wichtig. Ihm gefällt, dass der vereinsinterne Austausch zwischen den einzelnen Seniorenteams, aber auch zwischen dem Herren- und dem Jugendbereich, gut funktioniert. Der 31-Jährige richtet seinen Fokus auf Mattis Niemann, der eine starke Entwicklung macht, und den gestandenen Bernd Lichtenstein. Moll selbst bekommt Praxis in der U23 und der dritten Mannschaft, „weil es noch in den Handschuhen juckt“. Die eigene Rolle als dritter Keeper und Torwarttrainer der Speller Ersten bezeichnet er als „eher selten“. Da sich die Oberliga-Coaches genau abstimmten, könne er das Torwarttraining ans Mannschaftstraining anpassen.

Sechs Spieler haben schon zugesagt

Sechs Spieler haben bereits für die nächste Saison beim SCSV zugesagt: Janik Jesgarzewski, Jan-Luca Ahillen, Felix Golkowski sowie die drei Speller Eigengewächse Artem, Anton und Jan Popov.

 

Das Titelfoto zeigt (v.l.): Marius Kattenbeck, Alex Moll und Thomas Klimka.

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