Dienstag Speller Test gegen die niederländische Talentschmiede von Enschede/Almelo
Den Fußballern des SC Spelle-Venhaus bleibt trotz hochsommerlicher Temperaturen wenig Zeit zum Ausruhen. Drei Tage nach dem 1:0 im ersten Test gegen den Regionalligisten FC Gütersloh steht am Dienstag der zweite an: Die Schwarz-Weißen erwarten Dienstag um 19 Uhr im Getränke Hoffmann Stadion die U21 des FC Twente Enschede/Heracles Almelo.
„Ein interessanter Gegner, von dem man sich fußballerisch vielleicht ein bisschen abgucken kann“, sagt der Sprecher des SCSV-Leitungsteams Markus Schütte, der den freundschaftlichen Vergleich über einen Ansprechpartner in den Niederlanden vereinbart hat. In der Talentschmiede im Nachbarland wurden auch die Speller Janik Jesgarzewski und Adrian Lenz sowie der aus Andervenne stammende Thilo Leugers ausgebildet.
Starker Auftakt
Die Schwarz-Weißen haben bei ihrem ersten Test in Melle gegen Gütersloh einen guten Eindruck hinterlassen. Der Sportliche Leiter Tobias Harink sprach von einem tollen Auftakt und einem verdienten Sieg gegen den West-Regionalligisten. Die Partie hätte auch 4:3 enden können.
„Viel Potenzial – aber noch Baustellen“
„Ein ganz guter Einstieg auch in Kombination mit dem Ergebnis. Aber wir wollen das nicht so hochhängen. Denn dafür können wir uns nichts kaufen“, sagte Trainer Henry Hupe. Er sah noch einige Baustellen und viel Arbeit. Aber man habe auch erkannt, dass die Mannschaft viel Potenzial habe. „Wir müssen weiter hart arbeiten.“
Auch die Neuzugänge gefielen
Auch die fünf Neuzugänge hinterließen einen sehr guten Eindruck – wie schon zuvor im Training. „Wir dürfen uns darüber freuen“, sah Hupe sein Gefühl bestätigt, „dass es echt gut passen könnte. Aber auch die Jungs, die schon da waren, haben es richtig gut gemacht.“
Harink: Tendenz passt
Auch Harink bescheinigte den Neuen einen gelungenen Einstand. Moritz Pauli habe gut verteidigt, einmal auf der Torlinie geklärt. Joe Klöpper habe hinten schon richtig stabil gestanden und Jan Wulkotte gute Zweikämpfe geführt. Daniel Benke bereitete das Tor durch Tjark Höpfner und weitere Gelegenheiten vor. Benjamin Evers ging tiefe Wege hinter die Gütersloher Kette und kreierte gute Situationen. Harinks Fazit: „Die Tendenz passt.“
Spielzeiten werden noch aufgeteilt
Auch in den nächsten Tests bis zur zehntägigen Pause Anfang Juli sollen die Spielzeiten geteilt werden. Für Hupe geht es auch darum, dass jeder Einzelne sich zeigt und trotzdem der Teamgedanke zu erkennen ist. Auch wenn andere Dinge „vielleicht mal im Vordergrund stehen, wollen wir jedes Spiel gewinnen“. Diese Einstellung erwartet der Coach auch im Training.
Das Foto zeigt Spelles Kapitän Janik Jesgarzewski.