Es geht endlich wieder los: Spelle will Serie in Lüneburg fortsetzen

27.02.2026 | Fussball Allgemein
Es geht endlich wieder los: Spelle will Serie in Lüneburg fortsetzen

Endlich geht es weiter: Nach zwölfwöchiger Punktspielruhe steht Fußball-Oberligist SC Spelle-Venhaus am Samstag ab 16 Uhr beim Aufsteiger Lüneburger SK Hansa vor dem Re-Start. „Ich bin froh, dass sich die Vorbereitung nicht weiter hinzieht“, hofft SCSV-Trainer Henry Hupe auf den ersten Dreier im neuen Jahr.

Die lange Pause kam für die Schwarz-Weißen nicht zum passenden Zeitpunkt. Denn sie unterbrach die imposante Serie von sieben Spielen ohne Niederlage bei zuletzt sogar fünf Dreiern in Folge. Daran wollen die Emsländer auf der Sportanlage Sülzwiesen anknüpfen.

Spannung hoch

Hupe ist froh über den Wetter-Umschwung. Bei zuletzt frühlingshaften Temperaturen konnte wenigstens wieder ordentlich trainiert werden. Das nach der Spielabsage am vergangenen Wochenende in Rehden erhoffte Testspiel kam allerdings nicht zustande. „Wir haben richtig gut gearbeitet. Es hat den Jungs und uns Spaß gemacht“, zeigt sich der Coach zufrieden. Die Spannung in den Einheiten war hoch. Nachdem es zunächst schien, als ob die Partie beim LSK noch ausfallen könnte, hieß es schon Anfang der Woche, dass sie wohl doch stattfinden werde. Gestern kam endgültig grünes Licht.

„Der Kader ist richtig groß“

Positiv ist auch die personelle Situation. „Der Kader ist richtig groß“, schmunzelt Hupe mit Blick auf Testspiele, bei denen mehr als zehn Spieler ausgefallen sind. In Lüneburg fehlen noch die Langzeitverletzten. Hinzu kommen Rückkehrer Adrian Lenz, der aus beruflichen Gründen nicht dabei ist, und Talent Matteo Echelmeyer. Nach auskurierter Bänderverletzung wurde Leon Gensicke diese Woche wieder im Training erwartet. Auch zuletzt erkrankte Spieler haben sich zurückgemeldet. „Viele sind noch nicht bei 100 Prozent. Das ist normal, wenn man ein paar Tage oder sogar länger draußen war. Da müssen wir schauen, was am Wochenende Sinn macht“, stellt Hupe fest. Die Situation hat sich jedenfalls deutlich entspannt.

LSK holt drei Spieler

Auch der Lüneburger SK ist heiß auf die Punktspielpremiere 2026. Der Aufsteiger, der mittelfristig das Ziel Regionalliga ausgegeben hat, hat die Weichen für die nächste Saison gestellt. Trainer Tarek Gibbah und Mannschaftskapitän Marian Kunze, der schon seine neunte Saison im Verein spielt, haben bereits ihre Verträge verlängert. Zudem hat der Verein in der Winterpause drei Neuzugänge verpflichtet: Angreifer Samir Rabbi hat in dieser Serie für den Landesligisten TV Jahn Schneverdingen neun Tore erzielt. Dazu kommen zwei 18-jährige Talente: der offensive Mittelfeldspieler Nevio Scheuer vom VfL Osnabrück und Innenverteidiger Anton Breer vom JFV Ahlerstedt/Ottendorf/Bargstedt/Harsefeld/Heeslingen.

Erst eine Heimniederlage

Der LSK belegt mit 21 Punkten den elften Platz und weist sechs Zähler Vorsprung vor dem ersten Abstiegsrang auf. Zwölf Punkte hat er in erst sieben Heimspielen gesammelt – und dabei nur ein einziges Mal verloren (0:2 gegen Atlas Delmenhorst).

1:1 in der Hinrunde

„Das wird ein guter Gegner“, rechnet Hupe allerdings mit eher schwierigen Platzbedingungen. „Wir haben eine Vorstellung, was auf uns zukommt.“ Doch den größten Fokus richtet er wie immer auf die eigene Mannschaft, „dass wir unser Spiel auf den Platz bekommen.“ Im Heimspiel gegen den LSK glich Tom Winnemöller zum 1:1-Endstand aus. In der Tabelle belegen die Schwarz-Weißen den vierten Platz mit 31 Zählern.

 

Das Foto zeigt Tom Winnemöller (l.).

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