Kann Spelle die starke Testspiel-Serie gegen den 1. FC Gievenbeck ausbauen?
Am Mittwoch geht die Testspielserie des SC Spelle-Venhaus weiter: Der emsländische Fußball-Oberligist erwartet um 19.30 Uhr den westfälischen Oberligisten 1. FC Gievenbeck im Getränke Hoffmann Stadion und will seine gute Serie in der Vorbereitung ausbauen.
Neben Siegen gegen die West-Regionalligisten SF Lotte (3:0) und FC Gütersloh (1:0) verbuchten die Schwarz-Weißen noch ein Unentschieden gegen die U21 der niederländischen Talentschmiede von FC Twente/Heracles (1:1). Damit sind die zählbaren Ergebnisse der Vorbereitung deutlich positiver als vor einem Jahr, stellte der Sportliche Leiter Tobias Harink am Montagabend nach der Partie gegen Lotte fest.
„Sieg gegen Lotte nicht überbewerten“
Trainer Henry Hupe freute sich über den Sieg. „Wir wollen Spiele gewinnen, auch Testspiele. Aber den Gegner muss man schon richtig einordnen.“ Die neuformierte Lotter Elf werde in ein paar Wochen ganz anders auftreten und zusammenspielen. „Man merkt, dass die Abläufe noch nicht drin sind, aber das ist auch ganz normal so.“ Deswegen will Hupe den Sieg seiner Elf nicht überbewerten.
Der SCSV hat noch Baustellen
Der Coach sah viele Dinge, die gut waren. „Vor allem die Intensität gegen den Ball und auch gewisse Momente mit Ball.“ Doch noch zu viele Momente mit Ball seien zu fehlerhaft gewesen, gerade im ersten und zweiten Drittel. „Da haben wir Baustellen, wo wir weiterarbeiten müssen und uns jetzt nicht ausruhen dürfen, weil wir wieder einen Regionalligisten geschlagen haben.“ Das sei allen bewusst. Aber der Sieg sei insgesamt verdient gewesen.
Großer Konkurrenzkampf
Positiv bewertete Hupe den großen Konkurrenzkampf im Kader. „Fast alle sind fit, alle geben Vollgas.“ Gegen Lotte hat sich Torjäger Tom Winnemöller zurückgemeldet und gleich getroffen. Bis einschließlich dem Test gegen Gievenbeck sollen alle Fußballer gleiche Spielanteile erhalten. In den verbleibenden Tests vor der ersten Pflichtaufgabe im Niedersachsenpokal wird sich das ändern. „Das wird nicht einfach, weil es sehr, sehr viele gut machen.“
Dienstag Training
Vor dem Test gegen Gievenbeck steht noch eine Einheit auf dem Speller Plan. „Wir schauen auf die Belastung“, erklärt Hupe. „Aber wenig machen wir nicht“, kündigte er schon mal an.
Gefährliche Angreifer
Gievenbeck hat in der vergangenen Saison den sechsten Tabellenplatz in der Oberliga Westfalen belegt und führte das breite, aber schon abgeschlagene Verfolgerfeld der Top-fünf-Teams an. Die Trainer Steffen Büchter und Torsten Maas verfügen über einen jungen Kader. Fabian Witt (17 Punktspieltore), Ben Wolf (11) und Louis Elias Martin (9) waren vergangene Saison die gefährlichsten Angreifer.
Das Foto zeigt Spelles Torjäger Tom Winnemöller (M.).